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vegetarisch

Bündnergratin

    Dieser Gratin ist die ein­fache Form von Capuns. Capuns ist eine typ­is­che Mahlzeit in Graubün­den. Ich habe einen ähn­lichen Auflauf bei Bet­ty Bossi ent­deckt, später nach unserem Geschmack abge­wan­delt und nun ist er ein fix­er Bestandteil unseres Menu­plans. Dabei kann ein Teil des Kraut­stiels, bis max. die Hälfte, mit frischem Blattspinat erset­zt wer­den. Gesamtezeit: 60min Rezept für 4 Per­so­n­en 400g Kraut­stiel / Man­gold 2l Gemüse­bouil­lon 300g Mehl 2.5dl Milch 2 Eier ¼ TL Muskat 200g Gruyere oder Bergkäse 1 Bund Schnit­t­lauch 1 Bund Pfef­fer­minz 1 TL Salz wenig Pfef­fer 2dl Rahm Den Kraut­stiel waschen und in Stücke schnei­den. Die Gemüse­bouil­lon aufkochen und den Kraut­stiel 2–3min darin kochen und dann her­aus nehmen. 2dl von der Bouil­lon bei­seite stellen.  Das Mehl, die Milch und die Eier mis­chen und würzen. Die Kräuter klein schnei­den und dem Teig beigeben. Den Käse grob reiben und die Hälfte in den Teig geben. Die Hälfte des Kraut­stiels in eine gebut­terete Grat­in­form geben und den Teig darauf verteilen. Den restlichen Kraut­stiel darauf geben und den restlichen Käse darüber verteilen. Die bei­seite gestellte Bouil­lon mit dem Rahm mis­chen und über den Gratin giessen. Den Gratin in den Ofen schieben und bei 180 Grad für 40min back­en.  Tipp: Sehr gut schmeckt dazu Sal­siz. Dafür 200g klein schnei­den und in den Teig geben, dabei jedoch nur ½ TL Salz ver­wen­den. Somit ist der Gratin jedoch nicht mehr vegetarisch.

    Rüeblichruut Pesto

      Rüe­blichru­ut gehört nicht in den Kom­post, damit kön­nen schmack­hafte Menus geza­ubert wer­den. Es eignet sich gut in ein­er Gemüs­esuppe oder einem Rüe­bliein­topf. Viele sagen Rüe­blichrut sei ähn­lich wie Peter­silie. Mein­er Mei­n­ung nach schmeckt es zwar nach Rüe­bli aber es kann dur­chaus ähn­lich wie Peter­silie ver­wen­det wer­den. Damit ein feines Pesto gemacht wer­den kann, soll­ten die Stiele des Rüe­blichru­uts ent­fer­nt wer­den. Gesamtzeit: 30min Rezept für 3 kleine Gläs­er Zutat­en 1 Bund Rüe­blichru­ut3 dl Olivenöl3 EL Wal­nüsse (oder Nüsse dein­er Wahl)100g Parme­san2 Knoblauchze­henPfef­fer, Salz, nach Belieben Chili 1. Rüe­blichru­ut waschen, Stiele ent­fer­nen und in grobe Stücke schnei­den, Knoblauch schälen. 2. Alle Zutat­en in einen Standmixer/Smoothie mix­er geben und fein püri­eren. Alter­na­tiv kann auch mit dem Püri­er­stab gear­beit­et wer­den.  Das Pesto ist ca 2 Wochen halt­bar, es kann auch einge­froren wer­den. Beim Ein­frieren darauf acht­en, dass die Gläs­er nicht ganz voll gefüllt sind, da sie anson­sten platzen könnten. 

      Spinat Flammkuchen

        Flammkuchen kann sehr vielfältig einge­set­zt wer­den. Du kannst beispiel­weise Flammkuchen bei einem Apero auftis­chen oder auch als Hauptmahlzeit geniessen. Zudem kann Flammkuchen gut am näch­sten Tag kalt gegessen wer­den, falls mal etwas übrig­bleiben sollte. Falls die Zeit knapp ist, ein­fach die Zutat­en für den Teig weglassen und stattdessen einen gekauften Flammkuchen­teig ver­wen­den. Gesamtzeit: 60min (mit selb­st­gemachtem Teig) Rezept für 4 Per­so­n­en (ergibt 2 Back­bleche) Teig300g Mehl 10g frische Hefe 1 KL Salz 150 ml Wass­er 50 ml Olivenöl 250g Creme fraîche 250g frischen Blattspinat 5–6 ein­gelegte getrock­nete Tomat­en 2 Früh­lingszwiebeln 150g Büf­fel­moz­zarel­la Salz, Pfef­fer Zubere­itung Mehl mit Salz mis­chen. Hefe in lauwarmem Wass­er auflösen und zu dem Mehl giessen. Olivenöl dazu geben und den Teig kurz kneten. Bei Zim­mertem­per­atur zugedeckt min­destens 30min ruhen lassen. Während der Teig ruht das Gemüse vor­bere­it­en. Den Spinat waschen und in einem grossen Topf Salzwass­er 3min blanchieren. Die Früh­lingszwiebeln in dünne Ringe schnei­den und die ein­gelegten Tomat­en in kleine Stücke schnei­den. Den Teig hal­bieren, dünn auswallen und auf zwei Back­bleche leg­en. Den Teig mit Creme fraîche bestre­ichen. Den Spinat, Früh­lingszwiebeln und Tomat­en auf den Flammkuchen geben und am Schluss mit Pfef­fer und Salz würzen. Den Flammkuchen 10min bei 230° Umluft back­en. Den Flammkuchen aus dem Ofen nehmen, mit klein geschnit­ten­em Büf­fel­moz­zarel­la bele­gen und servieren.

        Spargel Shakshuka

          Während der kurzen Spargelzeit, kommt bei mir min­destens ein­mal in der Woche Spargel auf den Tisch. In diesem Rezept wurde Spargel in ein Shak­shu­ka inte­gri­ert. Shak­shu­ka ist ein veg­e­tarisches, israelis­ches Gericht, wobei ver­sunkene Eier in ein­er Tomaten­sauce gekocht wer­den. Dazu kann Fladen­brot oder anderes Brot serviert wer­den.  Gesamtzeit 45min Rezept für 4 Per­so­n­en 1 EL Öl 1 Zwiebel 2 Knoblauchze­hen 500g grüne Spargeln 500g frischen Blattspinat 800g Pelat­ti aus der Dose Paprik­agewürz, Kreuzküm­mel gemahlen Chiliflock­en oder frischen Chili Salz, Pfef­fer frisch­er Korian­der 4 frische Eier Die Zwiebeln klein schnei­den. Dann das Öl in ein­er hohen Bratp­fanne oder in einem Wok erhitzen und die Zwiebeln glasig dün­sten. Dann die Spargeln dazu geben und 5min rührbrat­en.  Die Dosen­to­mat­en dazugiessen und denn Blattspinat dazu geben.  Das Ganze zugedeckt min 30min köcheln lassen und würzen je nach Geschmack. Für jedes Ei eine kleine Mulde in die Sauce drück­en und die Eier hine­in­gleit­en lassen. Den Deck­el wieder schliessen und für 6min bei klein­er Hitze die Eier stock­en lassen. Die Eier soll­ten innen drin noch leicht flüs­sig sein. Am Schluss frischen Korian­der darüber streuen und das Shak­shu­ka geniessen.

          Randen Rucola Salat

            Wieder ein­mal ein Salat welch­er schnell gemacht ist und sehr nahrhaft ist. Er schmeckt lauwarm sehr gut, auch kalt ist er jedoch wirk­lich leck­er. Da Ran­den ein Lagergemüse ist, kann dieser das ganze Jahr gekauft wer­den. Um gekauften Ran­den zuhause möglichst lange aufzube­wahren, wick­elst du diesen am Besten in Zeitungspa­pi­er und legst ihn in einen dun­klen Keller.  Gesamtzeit: 40min Rezept für 4 Per­so­n­en 4 mit­tel­grosse Ran­den Knollen roh 4 Hand­voll Ruco­la 2 Hand­voll Wal­nüsse 1 Apfel 4 EL Schaf­skäse Frischkäse 6 EL Olivenöl 4 EL Bal­sam­i­coes­sig Paprika­pul­ver Pfef­fer, Salz Die Ran­den Knollen schälen und in kleine Stücke schnei­den. Die Ran­den­stücke mit 1 EL Olivenöl beträufeln und mit Pfef­fer und Salz würzen. Das Ganze auf ein Back­blech geben und 30min bei 180° Grad Umluft back­en.  Den Ruco­la waschen und in eine Schüs­sel geben und den Apfel in Stücke schnei­den. Die Wal­nüsse grob hack­en. Das restliche Olivenöl bis und mit Pfef­fer und Salz ver­mis­chen. Den Salat anricht­en und das Dress­ing darüber geben. 

            Spargel Flammkuchen

              Flammkuchen kann sehr vielfältig einge­set­zt wer­den. Du kannst beispiel­weise Flammkuchen bei einem Apero auftis­chen oder auch als Hauptmahlzeit geniessen. Zudem kann Flammkuchen gut am näch­sten Tag kalt gegessen wer­den, falls mal etwas übrig­bleiben sollte. Falls die Zeit knapp ist, ein­fach die Zutat­en für den Teig weglassen und einen gekauften Flammkuchen­teig ver­wen­den. Rezept für 4 Per­so­n­en (ergibt 2 Back­bleche) Teig300g Mehl 10g frische Hefe 1 KL Salz 150 ml Wass­er 50 ml Olivenöl 250g Creme fraîche 500g grüne Spargeln 5–6 Radi­eschen 2 Früh­lingszwiebeln 1 Bund Ruco­la Salz, Pfef­fer Zubere­itung Mehl mit Salz mis­chen. Hefe in lauwarmem Wass­er auflösen und zu dem Mehl giessen. Olivenöl dazu geben und den Teig kurz kneten. Bei Zim­mertem­per­atur zugedeckt min­destens 30min ruhen lassen. Während der Teig ruht das Gemüse rüsten. Das untere Drit­tel der Spargeln grob schälen und den unter­sten Teil abschnei­den. Die Spargeln dann in 2–3cm lange Stücke schnei­den. Die Radi­eschen dünn schnei­den und die Früh­lingszwiebeln in dünne Räd­chen schnei­den Den Teig hal­bieren, dünn auswallen und auf zwei Back­bleche leg­en. Den Teig mit Creme fraîche bestre­ichen. Die Spargeln, Früh­lingszwiebeln und Radi­eschen auf den Flammkuchen geben und am Schluss mit Pfef­fer und Salz würzen. Den Flammkuchen 10min bei 230° Umluft back­en. Den Flammkuchen aus dem Ofen nehmen, mit etwas Ruco­la bele­gen und servieren.

              Spinat-Reis Bowl

                Eine solche Bowl eignet sich sehr gut für ein leicht­es und gle­ichzeit­ig nähren­des Mit­tagessen. Sie ist sehr schnell und ein­fach gemacht und kann jed­erzeit mit weit­eren Ele­menten ergänzt wer­den. Eben­falls kann eine solche Bowl gut mitgenom­men wer­den. Dabei das Dress­ing einzeln mit­nehmen und erst vor dem Verzehr über die Bowl giessen. Gesamtzeit: 40min Rezept für 2 Per­so­n­en 120g Reis 2 Hand­voll frischen Spinat 2 Karot­ten je nach Grösse 200g Tofu Rosso 1 Apfel 1 EL Öl Son­nen­blu­menkerne, Kür­biskerne Dress­ing 1.5 EL Senf 1 EL Agaven­dick­saft (oder Honig dann ist die Bowl nicht mehr veg­an) 3 EL Rap­söl 1.5 EL Weis­s­wei­nes­sig Salz, Pfef­fer 1. Den Reis nach Pack­ungsan­leitung kochen. Den Tofu in kleine Stücke schnei­den und in wenig Öl in ein­er Bratp­fanne brat­en.  2. Den Spinat waschen, den Apfel in kleine Stücke schnei­den und die Karot­ten grob raspeln. 3. Die Zutat­en für das Dress­ing miteinan­der ver­mis­chen. 4. Die Bowl anricht­en, dazu zuerst den Reis in eine Schüs­sel geben, den Spinat, Karot­ten, Apfel und Tofu darauf geben. Je nach Geschmack Kerne darüber streuen und die Bowl mit dem Dress­ing beträufeln. 

                Wirz Pizzoccheri

                  Piz­zoc­cheri ste­hen im bünd­ner­ischen Puschlav fest auf dem Menu­plan. Die Buch­weizen­nudeln kön­nen in fast jedem Bio­laden oder auch in eini­gen grossen Super­märk­ten gekauft wer­den. Falls man diese jedoch nicht find­et, kön­nen Piz­zoc­cheri sehr gut sel­ber gemacht wer­den. Dafür 300 g Buch­weizen­mehl mit 100 g Weiss­mehl, 1 Teelöf­fel Salz und 200ml Wass­er verkneten und zugedeckt 30min ruhen lassen. Den Teig auf etwas Mehl ca 2 mm dick auswallen und zu kurzen Band­nudeln schnei­den.  Gesamtzeit: 35 min (wenn die gekauften Piz­zoc­cheri ver­wen­det wer­den) Rezept für 4 Per­so­n­en 6–8 Kartof­feln2 Karot­ten1 Wirz300 g Piz­zoc­cheri150 g Käse (Gruy­er, Bergkäse oder Raclet­tekäse)4–6 Sal­beiblät­terPfef­fer, Salz, Muskat­nuss gemahlen Zubere­itung Die Kartof­feln und Karot­ten waschen und im Salzwass­er 5 min kochen. Danach den in Stücke geschnit­te­nen Wirz zugeben und 5 min mitkochen. Während­dessen in ein­er weit­eren Pfanne die Piz­zoc­cheri biss­fest kochen. Den Käse grob reiben und den Sal­bei grob schnei­den. Das Gemüse, die Piz­zoc­cheri und den Käse in eine Ofen­feste Form geben und alles mis­chen.  Darüber etwas Pfef­fer, wenig Salz und gemahle­nen Muskat­nuss geben und die Sal­beiblät­ter darüber streuen. Die Piz­zoc­cheri im 220 Grad heis­sen Ofen 10 min überbacken.

                  Spargel-Pasta

                    Dieses Rezept ist sehr schnell zubere­it­et und braucht nur wenige Zutat­en. Es eignet sich also sehr gut wenn der All­t­ag stres­sig ist und wenig Zeit zum kochen bleibt. Wenn der Parme­san am Schluss wegge­lassen wird, ist es eine veg­ane und sehr leckere Mahlzeit. Zu diesen Spargel-Pas­­ta kön­nen selb­stver­ständlich die Nudeln wieder sel­ber hergestellt wer­den. Ein ein­fach­es Rezept find­est du hier. Gesamtzeit: 30min Rezept für 4 Per­so­n­en 1 dl Olivenöl 8 weisse Spargeln 3–4 Knoblauchze­hen 2 Schalot­ten 500g Spaghet­ti getrock­nete Chilischoten Salz, Pfef­fer 2 Hand­voll Ruco­la Zubere­itung: 1. Die Spargeln schalen und den unter­sten hölz­er­nen Teil abschnei­den. Dabei kann gut 1–2cm abgeschnit­ten wer­den. Den Knoblauch schälen und pressen, die Schalot­ten schälen und in Ringe schnei­den. 2. Die Spaghet­ti nach Pack­ungsan­leitung kochen und dann zurück in die heisse Pfanne geben. 3. 2 EL Olivenöl in ein­er beschichteten Bratp­fanne erhitzen und die Spargeln darin 5 min bei mit­tlerer Hitze brat­en. Dann die Schalot­ten und den Knoblauch zugeben und die Hitze für die näch­sten 2–3min etwas erhöhen. 4. Das Gemüse würzen mit Salz und Pfef­fer und je nach Geschmack mit getrock­neten Chilischoten. Die Spaghet­ti zum Gemüse geben, etwas Ruco­la darüber geben.

                    Rotkabissuppe

                      Let­ztens habe ich einen Rotkohl gekauft. Natür­lich stand bei uns schon einige Male der klas­sis­che Rotkohl zu Spät­zli auf dem Tisch. Da wir jedoch ger­ade frisch geback­enes Brot hat­ten, wollte ich eine Suppe kochen und das Brot dazu servieren. Nun wagte ich mich an meine Eigenkreation ein­er Rotkohlsuppe, welche noch Kartof­feln enthält.  Gesamtzeit: 50min Rezept für 4 Per­so­n­en 400g Rotkohl fein geschnit­ten, har­ter Strunk ent­fer­nt 4 kleine Kartof­feln gewaschen und in kleine Stücke geschnit­ten 1–2 Zwiebeln kleingeschnit­ten 1 Knoblauchze­he gepresst 1 Apfel klein geschnit­ten 1 EL Öl 1dl Rotwein  1–2 ganze Nelken 750ml Bouil­lon 1 EL Bal­sam­i­co 1 EL Preisel­beerkon­fi Pfef­fer Salz Top­ping: 1grosse Zwiebel in Ringe geschnit­ten 1 EL Öl 1–2 EL Wal­nüsse in kleine Stücke gebrochen 1dl Rahm Als erstes das Öl erwär­men und die Zwiebel und den Knoblauch glasig brat­en. Dann den Apfel und das Rotkraut beigeben und 4min mit­dün­sten. Das Gemüse mit dem Rotwein ablöschen und dann die Hälfte der Bouil­lon und die Nelken in einem Gewürzei zugeben. Das Ganze zugedeckt bei klein­er Stufe ca 20min zugedeckt köcheln lassen. Bei Bedarf mehr Bouil­lon dazu giessen. Die klein geschnit­te­nen Kartof­feln und den Rest der Bouil­lon dazugiessen und weit­ere 20min zugedeckt köcheln lassen. Bei Bedarf mehr Bouil­lon dazu giessen.  Für das Top­ping 1 EL Öl erwär­men und die Zwiebel­ringe beigeben. Die Zwiebel­ringe leicht braun brat­en, dabei immer wieder umrühren, damit sie nicht zu dunkel wer­den. Den Bal­sam­i­co und die Preisel­beerkon­fi zugeben und gut umrühren. Mit dem Stab­mix­er alles püri­eren. Die Suppe nochmals aufkochen und mit Salz und Pfef­fer abschmeck­en. Die Suppe… Weit­er­lesen »Rotk­abis­suppe